Mitten im dichten Dschungel Kolumbiens, unweit von Medellín, erlebten drei Südtiroler Kajakfahrer ein Abenteuer der Extraklasse: den Wildwassermarathon des Samana Fest. Thomas Waldner, Daniel Klotzner und Fabian Sieder stellten sich der Herausforderung auf dem Río Samaná – dem längsten Wildwassermarathon der Welt. 40 Kilometer durch unberührte Natur, umgeben von tropischem Grün und donnerndem Wasser, machten dieses Rennen zu einem echten Härtetest.
Das Samana Fest ist dabei weit mehr als nur ein Wettkampf: Es ist ein Festival zum Schutz des noch frei fließenden Río Samaná und vereint Paddler aus aller Welt, die nicht nur den Sport, sondern auch die Natur feiern. Neben den Rennen prägten unvergessliche und scheinbar endlose Fahrten mit den traditionellen „Chivas“ – bunt bemalten Bussen – das Erlebnis und sorgten für echtes kolumbianisches Flair.
Sportlich konnten die Südtiroler bereits in den Qualifikationsrennen aufzeigen: Daniel Klotzner sicherte sich mit einem starken Lauf den hervorragenden 2. Platz. Im anschließenden Marathon paddelte er auf Rang 4, dicht gefolgt von Fabian Sieder auf Platz 6 und Thomas Waldner auf Platz 9.
Das große Finale hatte es dann in sich: wuchtiges Wildwasser der Klasse 5 verlangte den Athleten alles ab. Thomas Waldner bewies Nervenstärke und erreichte mit Platz 7 das beste Ergebnis der Südtiroler. Daniel Klotzner musste nach einer unfreiwilligen Surfeinlage in einer Walze kämpfen und beendete das Rennen auf Platz 12. Für Fabian Sieder endete das Finale dramatisch: Ein Loch brachte ihn zum Kentern, womit er ausschied.
Trotz aller Herausforderungen bleibt die Reise als unvergessliches Abenteuer in Erinnerung – Traumflüsse, beeindruckende Natur und ein Festival, das Sport und Umweltschutz auf einzigartige Weise verbindet.





